Romenu

Een andere WordPress.com site

  • Romenu

Archive for the ‘Geen categorie’ Category

Bodo Kirchhoff, William Wall, Bernhard Schlink, Marius Hulpe

Posted by fmmroumen op 6 juli 2011

De Duitse schrijver Bodo Kirchhoff werd geboren op 6 juli 1948 in Hamburg. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Erinnerungen an meinen Porsche

“Regel Nummer eins: Wer ein Buch schreiben will, muss Zeit und Geld haben und wenigstens einen guten Grund. Zeit hatte ich genug unter all den Prominentenleichen im Waldhaus, ebenso Geld, ob in Übersee oder hier, und mein Grund lag auf der Hand, wenn ich an mir heruntersah; dazu kam die Weltlage in diesem Herbst, womit ich das allgemeine Finanzchaos meine. Fehlte noch der Anstoß, um aus Notizen ein Buch zu machen, und da reichte es, dass gleich zwei ungebremste Frauen am selben Wochenende in der Kurklinik auftauchen wollten: die Frau, ohne die es keinerlei Grund gäbe, überhaupt nachzudenken, und meine liebe Ursel, die mich zur Welt gebracht hat.
Wie immer, wenn sie Ideen hatte, rief sie am späteren Abend an, meine rauchende, nachtmenschige, irgendwie immer noch linke Mutter – ab und zu sollte man sich diesen nicht mehr zu steigernden Verwandtschaftsgrad schriftlich vor Augen führen –, und kaum hatte sie ihren Besuch angekündigt und nebenbei nach meinem Befin-den gefragt, kam der übliche Schwall zur Lage der Dinge aus Sicht ihrer Alters-WG. Dein Kapitalismus ist am Ende, rief sie, es gibt nur noch Schulden, die ganze Welt ist verschuldet, wie soll das weitergehen? Kein Wunder, wenn bei uns die Sozis mit Kommunisten paktieren, nur kann ich leider keine Frau wählen, die anderen den Mund verbietet: Isch-Basta heißt die bei mir nur – am Anfang vom Ende steht immer der Größenwahn! Etwas mehr Bescheidenheit, Dannymann, und du wärst nie in dieser Klinik gelandet und könntest nach wie vor Dinge tun, auf die Männer so stolz sind! Hier holte Ursel zum ersten Mal Luft, und hier hole auch ich Luft: für einen Rückblick – auch wenn Rückblicke nicht bei allen beliebt seien, wie mir ein schreiberfahrener Mitpatient zu bedenken gab; nur sollte sich einer, der’s ernst meint, nicht gleich bei allen beliebt machen wollen: Regel Nummer zwei für mein Gefühl.”

 

Bodo Kirchhoff (Hamburg, 6 juli 1948)

 

 

De Ierse dichter en schrijver dichter William Wall werd geboren in Cork City in 1955. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

 

Ghost estate

women inherit
the ghost estate
their unborn children
play invisible games
of hide & seek
in the scaffold frames
if you lived here
you’d be home by now

they fear winter
& the missing lights
on the unmade road
& who they will get
for neighbours
if anyone comes anymore
if you lived here
you’d be home by now

the saurian cranes
& concrete mixers
the rain greying into
the hard-core
& the wind
in the empty windows
if you lived here
you’d be home by now

the heart is open plan
wired for alarm
but we never thought
we’d end like this
the whole country
a builder’s tip
if you lived here
you’d be home by now

it’s all over now
but to fill the holes
nowhere to go
& out on the edge
where the boys drive
too fast for the road
that old sign says
first phase sold out

 

William Wall (Cork City, 6 juli 1955)

De Duitse schrijver en jurist Bernhard Schlink werd geboren in Großdornberg op 6 juli 1944. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Sommerlügen

„Der Tag, an dem sie aufhorte, ihre Kinder zu lieben, war nicht anders als andere Tage. Als sie sich am nachsten Morgen fragte, was den Verlust der Liebe ausgelost hatte, fand sie keine Antwort. Hatten ihre Ruckenschmerzen sie besonders gequalt? Hatte das Scheitern an einer einfachen hauslichen Aufgabe sie besonders gedemutigt? Hatte eine Auseinandersetzung mit dem Personal sie besonders gekrankt? So etwas Kleines musste es gewesen sein. Etwas Groses passierte in ihrem Leben nicht mehr.
Aber was es auch war, der Verlust war da. Sie hatte den Horer abgenommen, um ihre Tochter anzurufen und ihren Geburtstag zu besprechen, die Gaste, den Ort, das Essen, und legte wieder auf. Sie wollte nicht mit ihrer Tochter sprechen. Sie wollte auch mit keinem anderen Kind sprechen. Sie
wollte ihre Kinder nicht sehen, nicht an ihrem Geburtstag und nicht davor und nicht danach. Dann sas sie neben dem Telefon und wartete, dass die Lust zum Telefonieren sich einstellen wurde. Aber sie stellte sich nicht ein. Als am Abend das Telefon klingelte, nahm sie nur ab, weil ihre Kinder sonst besorgt bei der Pforte angerufen und das Personal auf sie gehetzt hatten. Da log sie lieber gleich, sie konne nicht reden, sie habe Besuch.
Sie hatte nichts an ihren Kindern auszusetzen. Sie hatte es gut mit ihnen. Auch die anderen Frauen im Sti∫ sagten ihr, wie gut sie es mit ihnen habe. Wie wohlgeraten ihre Kinder seien: der eine Sohn ein hoher Richter und der andere ein Museumsdirektor, die eine Tochter mit einem Professor verheiratet
und die andere mit einem bekannten Dirigenten!
Wie aufmerksam sie sich um sie kümmerten! Sie kamen zu Besuch, ließen zwischen dem Besuch des einen und des anderen Kinds nicht zu viel Zeit verstreichen, blieben für ein oder zwei Nächte, holten sie manchmal für zwei oder drei Tage zu sich und brachten zum Geburtstag ihre Familien mit. Sie halfen ihr bei Steuererklärung, Versicherung und Beihilfe, begleiteten sie zum Arzt und beim Kauf von Brille und Hörgerät. Sie hatten ihre Familien, ihre Berufe, ihre Leben. Aber sie ließen ihre Mutter daran teilhaben.“

 

Bernhard Schlink (Großdornberg, 6 juli 1944)

De Duitse dichter en schrijver Marius Hulpe werd geboren op 6 juli 1982 in Soest, Nordrhein-Westfalen. Zie ook mijn blog van 19 juni 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

ein kleiner spaziergang

ein kleiner spaziergang durch den park eine frau
filmt die familie ihres sohnes & schwenkt
nachdem alles erfasst ist in den kinderwagen archivierung
heißt das eine vergangenheit produzieren eine die
greifbar ist sehbar & hörbar die für lange
das bedürfnis stillt nach erinnerung nach kindheit &
um sie unsterblich zu machen die stunden der ersten
schritte wie niedlich soll mal eines tages
einer sagen der davorsitzt vor irgendeiner
zukünftigen glotze mit einem die mutter
stolz machenden überwältigten gesichtsausdruck

 

wie ein ameisenvolk wandern

wie ein ameisenvolk wandern
die bunten millionen durch die unterirdischen
verkehrswege in reih und glied rempeln
ausnahmsweise auch mal was die regel
bestätigt kleine ketten ein strom ein
anständiges völkchen ist es müde
der schiefen blicke man kann hier gut
einen abend verbringen wie sollte
es auch schon langweilig werden
bei so einer vielfalt manche nennen es
einheitsbrei aber genauso gut ist es alles
in einem bühne kleiderschrank wunderhübscher
menschenbasar humane preise ein hüftschwung
jemanden nettes vorbeilassen oder auch
einfach nur das lächeln des fremden

 

Marius Hulpe (Soest, 6 juli 1982)

Posted in Geen categorie | Leave a Comment »

Peter Hedges, Wadih Saadeh, Fabrice Colin, Tobias Sommer

Posted by fmmroumen op 6 juli 2011

De Amerikaanse schrijver, draaiboekauteur en regisseur Peter Hedges in West Des Moines, Iowa, op 6 juli 1962. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008. en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: The Heights

“That morning we woke to find our street buried in snow. The stoops, the sidewalk, the row of parked cars were a blanket of white; the trees looked as if they’d been dipped in frosting, and the whole of Oak Lane—with its impeccably preserved century-old brownstones—had the look of a vintage photograph. Only the loud scrape from an approaching snowplow betrayed what Tim, my history-teaching husband, would like to believe: Erase the plow, remove the light poles and the telephone wires, toss out all electrical appliances, and it could be any other Brooklyn Heights morning, circa 1848 or 1902.
Staring down from our fourth-floor apartment, I made out the faint prints from Tim’s boots. Before sunrise, he’d crossed between two parked cars and trudged with his backpack full of graded papers toward Montague Street, where he’d climbed the steps to the Montague Academy. During the night, the thick flakes had fallen gently, but now it was morning, and the wind blew in gusts that rattled the windows of the living room/dining room/toy room where I was standing. I felt a chill.
Sam came running down the hall, his diaperless pants at his knees, crying, “Mommy, pee-pee! Pee-pee!” Teddy, newly four, followed, saying, “Sam made a mess!” Minutes before, I’d abruptly left the kitchen because, between the repeated calls of “More milk, Mommy” and “I’m hungry, Mommy” and “Mommy, Sam’s hitting me,” I knew either they’d stop, as asked, or I would snap. With few places to look, it took no time for them to find me.
Teddy had been up early due to a bad dream, and Sam had eaten hardly any breakfast, feeding himself only the brightly colored mini-marshmallows from his favorite sugared cereal. “This will not do,” I announced grandly. But, of course, it would. It did.
When Tim phoned from school, I had to shout over Sam, who was shrieking, while Teddy kept pushing the button that made the phone go on speaker. Tim asked, “How’s it going?” more out of habit, I suppose, because one little moment of listening, and he’d know.“

Peter Hedges (West Des Moines, 6 juli 1962)

De Libanees-Australische dichter en schrijver Wadih Saadeh werd geboren in Shabtin in Libanon op 6 juli 1948. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

 

The Dead Are Sleeping

They were innocent people.
They would caress their children’s hair in the dusk,
dropping off to sleep.

They were innocent, simple people,
sweating during the day and smiling.
On their way home they would pause before shop windows,
measuring with their eyes the size of children’s clothes,
then walk on.

They would take one step
in the early breath of dawn
to touch the tree trunks.
During January frosts,
while they were watching,
some branches would bear fruit.
Their scythes yearned for the fields,
the air in the village was waiting for their cries.
Suddenly, their wheat became ribs,
the breeze and grass, rooted
in their bodies.

They were innocent, simple people.
Each evening the sun slid its silky mantle
over their souls.

 

Dawn Death

They open their doors before sunrise.
They open the two shutters of their windows
so the sunlight can enter.
With the breath of dawn
flowers drink,
life is enjoyed.
At daybreak,
a beam of sunlight
shining through a crack in the door
lies across closed eyelids.

 

Vertaald door Anne Fairbairn

 

Wadih Saadeh (Shabtin, 6 juli 1948)

 

 

De Franse schrijver Fabrice Colin werd geboren op 6 juli 1972 in Parijs. Zie ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Elric (Samen met Michael Moorcock)

„Ils s’arrêtèrent sur un talus, à leurs pieds, immenses et sinistres, les ruines de l’antique Soom s’étendaient, entourées de la jungle.
Le duc Oregino posa sa main gantée sur la poignée de la hache de bataille en acier enchâssé d’argent couvert d’abondantes gravures, fleuron de la cavalerie de Uyt. Un air de scepticisme se peignait sur son visage. Il jeta un coup d’oeil à l’albinos qui s’était arrêté à ses côtés.“
(…)

„Assise à son chevet, la servante retroussa la manche de sa tunique et dénuda sa maigre épaule entourée d’un bandage. L’albinos se redressa, étonné. Elle l’avait déjà soigné, hier, et il ne se souvenait de rien. Ôtant la bande de lin, la jeune femme en déroula une seconde et appliqua un onguent sur la plaie. Ayant cherché son regard en vain, Elric s’étendit de nouveau, offert aux circonvolutions de ses doigts satinés. Cette simplicité, songea-t-il, cette beauté sans condition était ce qui manquait à sa vie. Il avait entrevu une forme de bonheur, jadis – il en avait caressé les contours dans les prairies de son île natale, tandis que Cymoril chevauchait à son côté. Mais quand ils étaient rentrés ce soir-là sous les gouttes brûlantes de l’orage il avait compris, avec une poignante certitude, que le temps de l’innocence s’achevait pour lui et ne reviendrait jamais plus.“

 

Fabrice Colin (Parijs, 6 juli 1972)

De Duitse dichter en schrijver Tobias Sommer werd geboren op 6 juli 1978 in Bad Segeberg (Schleswig-Holstein). Zie ook mijn blog van 29 december 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Die Leuchtturmwärterin

„Die Terrasse oder das Schlafzimmerfenster, sagte meine Frau, vor Jahren, an dem Tag, als wir das Haus kauften. Es war keine Frage, sie wartete nicht auf eine Antwort, sie sah mich an und sprach diesen Vergleich, langsam, überlegt, wie zu sich selbst. In ihrem abwesenden Blick, der vom Strohdach zum Meer und wieder zurück schweifte, sah ich Leselampen, Nachtschränke, Kerzenständer und Weinregale, die sie in variantenreiche Positionen verschob. Dieser Halbsatz war typisch für unsere Beziehung, jemand redet, bricht ab, kann mit dem Fragment leben, weil es in seinen Augen lückenlos ist, und schweigt, ohne zu ahnen, dass der andere den Wortfetzen dreht und wendet; diese Szene vor dem Rohbau unseres neuen Zuhauses war charakteristisch für uns, weil wir schwiegen. Diese Frage war für mich nie Bestandteil von Überlegungen, sie war selbstredend; von der Terrasse aus möchte ich auf den Strand blicken können.
Du würdest schmunzeln, mit den Fingern deiner linken Hand das Grinsen verbergen; jede Wandöffnung in deinem vom Wasser umrundeten Turm zeigt auf das Meer.
Meine Frau entschied sich für das Fenster, durch das nun ein leichter Wind zieht, meine Zehen kühlt und langsam unter die Bettdecke kriecht. Die Kälte stört sie nicht, ich höre ihr monotones Atmen, der ihren Schlaf unterstreicht. Ihre Augäpfel bewegen sich unter den geschlossenen Lidern, als suchen sie den Traum, der kommen und durch ihren Körper zucken wird, wie jede Nacht. Ich warte, zähle rückwärts Zahlenketten, die aus meinem Kopf nicht weichen wollen, dreizehn Kreissektoren, vier Himmelsrichtungen, eine Umdrehungszeit von sechzig Sekunden. Ich bilde Additionen, dividiere Quersummen, suche Zahlen für den richtigen Preis, es ist meine Aufgabe, als Immobilienmakler. In dieser Nacht rechne und schiebe ich, bis ich eine Folge aus Fibonacci-Zahlen erhalte und bin mir sicher: Meine Frau würde sie erkennen und sagen: Alle guten Dinge sind drei.“

 

Tobias Sommer (Bad Segeberg, 6 juli 1978)

 

Posted in Geen categorie | Leave a Comment »

Eino Leino, Serge Pey, Walter Flex, Paul Keller

Posted by fmmroumen op 6 juli 2011

De Finse dichter en schrijver Eino Leino (eig. Armas Eino Leopold Lönnbohm) werd geboren op 6 juli 1878 in Paltamo. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

 

The Heart

I.
Heart, what are you sawing?
are you sawing planks,
four planks for me
to lie down in,
a pleasant place to lie down?

It’s iron I’m sawing
I’m breaking your chains
so that your soul
will be free,
your unhappy soul will be free.

II.
Heart, what are you whispering?
Are you whispering the wondrous
path of the daylight
a pass through the mountains
toward the stars in the sky?

It’s darkness I’m whispering
dark Tuoni’s poems
chasms, trouble,
uttering nothing,
the blessedness of pride.

 

Vertaald door by Lola Rogers

Eino Leino (6 juli 1878 – 10 januari 1926)
Standbeeld in Helsinki

 

 

De Franse dichter Serge Pey werd geboren in Toulouse op 6 juli 1950. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2008 en en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

 

Le poème est une oreille

Le poème est une oreille
et non une bouche
car l’homme est né
d’une oreille qui voit
et toute oreille copie l’enfant
qui tourne dans le ventre d’une étoile
qui cherche le ciel qu’elle n’a pas

Seule la bouche capable de devenir une oreille
est une vraie bouche

Je parle
Tu parles
comme une étoile
Nous conjuguons la nuit

Le poème non né de l’oreille
n’a pas de mains dans les yeux
ne marche pas avec les pieds
arrache les langues
et bâillonne les bouches
fermées dans les baisers

Les cinq façons de marcher
celle du pied à la bouche
celle de l’oreille à l’œil
celle du pied à l’oreille
celle de la bouche à l’œil
celle du pied à l’œil
ne mènent pas toutes
au ventre de l’étoile

La gauche et la droite du feu
se rejoignent
dans la main épaisse du ciel
et retournent les oreilles
qui n’ont pas entendu

 

Serge Pey (Toulouse,  6 juli 1950)

De Duitse dichter en schrijver Walter Flex werd geboren op 6 juli 1887 in Eisenach. Zie ook mijn blog van 6 juli 2007 en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

 

Ein froh und tröstlich Lied

Gottvaters blühendes Wunderkleid
wallt über unsere Lande weit
und schmückt die arme Erde.
Die Blumenwiese ist sein Saum,
die Kinder haschen noch im Traum
danach mit Lustgebärde.

Gottvaters blühendes Wunderkleid
birgt allen Trost für Menschenleid!
Aus seinen langen warmen Falten
hat Menschenhand ihr täglich Brot
und Früchte süß und goldenrot
noch Jahr um Jahr erhalten.

Gottvaters blühendes Wunderkleid
rauscht durch die Welt in Ewigkeit
und hört nicht auf zu prangen.
Und rauscht uns noch zur Nacht Geleit!
Der letzte Griff in Gottes Kleid
stillt Bangen und Verlangen.

Walter Flex (6 juli 1887 – 16 oktober 1917)

De Duitse schrijver Paul Keller werd op 6 juli 1873 in Arnsdorf geboren. Zie en ook mijn blog van 6 juli 2009 en ook mijn blog van 6 juli 2010.

Uit: Ferien vom Ich (Nach meiner Heimkehr)

„Der Johannisbrunnen! In seinem Becken ließ ich als Kind meine Schifflein schwimmen. Sie schwammen nach Amerika, nach Jerusalem oder gar bis ins Riesengebirge. Mein Bruder Joachim, der mit auf dem Brunnenrande saß, lächelte oft verächtlich über diese Reiserouten. Er war drei Jahre älter als ich und schon Gymnasiast. Da verachtete er meine Abcschützen-Geographie. Mit Schifflein spielte er nicht mehr; er liebte nur wissenschaftliche Unterhaltung. So warf er Fische aus Blech, die ein eisernes Maul hatten, ins Wasser und angelte mit einem Magneten nach ihnen. Er hatte ein Senkblei, und wenn seine Fische nicht bissen, sagte er: es läge am Wetter oder ich stände mit meinem infam weißen Spitzenkragen zu nahe am Wasser und verscheuchte die Fische.
Unterdes fuhren meine Schiffe nach Jerusalem oder ins Riesengebirge, und oben auf dem grünen Balkon am Brunnenplatz saß unsere Mutter bei ihrer Handarbeit und schaute manchmal zu uns herunter.
Wie kommt es doch, daß Menschen von einem solchen Brunnenrand fortziehen können, daß er ihnen nicht lieber und größer ist als alle Küsten des Ozeans?
Mein Bruder und ich sind fortgezogen, und die gute Frau auf dem grünen Balkon ist allein geblieben. Als Studenten kamen wir noch regelmäßig zu den Ferien. Joachim aber war kaum mit seinen Studien fertig, als er seine Ehe schloß mit jenem unselig schönen Mädchen, dem die Schönheit zum Fluche
gegeben war. Nach einem Jahre wurde das Kind geboren, und nach nur wieder einem halben Jahre war ich dabei, als die Frau vor Gericht die Aussage machte, sie habe sich selbst mit einem Revolver in die Brust geschossen, weil ihr Mann sie nach einem furchtbaren Streit verlassen habe.“

Paul Keller (6 juli 1873 – 20 augustus 1932)

Posted in Geen categorie | Leave a Comment »

Hallo wereld!

Posted by fmmroumen op 13 oktober 2010

Welcome to WordPress.com. This is your first post. Edit or delete it and start blogging!

Posted in Geen categorie | 1 Comment »